Archiv
Shows & Performances


1991: Tunten und Besetzte Häuser
1991: Herr gib uns Deinen Körper
1991: Morgen Tunten wird’s was geben
1992: Die Rückkehr der Mädels vom Schlimmenhof
1992: Spasmen im Abdomen
1993: When it sizzels in Paris
1994: Die große 10.000 Spritzer-Show
1994: Zwei verzweifelte Frauen brechen ihr Schweigen und das Brot
1994: Blick zurück ins Korn
1995: Die verlorene Ehre der Katharina Witt
1995: Töchter der Mondin
1995: Klistiere des Satans
1995: Ein Käfig voller Schaben
1996: Ein Wrack singt
1996: Weihnachts-Show Besinnliche Tunten
1997: So lacht man in Kambodscha – Die Truppenbetreuerinnen-Show
1997: Schlachter-Show Nix verdröppelt – nix verschütt
1998: Bluse mit Aufschnitt: Live aus Nagano
1998: Ich denke oft an Pinochet
1998: Das Geheimnis der Osterinseln
1998: Das Geheimnis der Weihnachtsinseln
1999/2000: Das prügelnde Klassenzimmer
2001: Die große 25 Stunden nonstop Didine und Blessless Fernseh-Show
2002: „Die Schrei(b)maschinen – Beamtinnen wider Willen. Ein deutsches Märchen“
Shows & Performances
Hier versammelt sich das performative Kernwerk der 1990er und frühen 2000er: Drag-Shows, Bühnennummern, satirische Abendformate und titelstarke Gesamtkunstwerke zwischen Camp, Punk, Pop und politischer Körperpoetik. Von den frühen Hafenstraßen-nahen Arbeiten bis zu großen Showabenden (und dem legendären Langzeitformat „25 Stunden nonstop“) zieht sich eine Linie: scharfe Komik, groteske Bildwelten, performative Zuspitzung – und immer eine Lust am kollektiven Ausnahmezustand.
Lesungen, Literaturformate & Kunstperformances
1994: 1. lesbisch-tuntige Kulturluftbrücke (Kleinkunstfestival) – Hamburg (B5, B-Movie-Kino, Stadtteilzentrum Motte)
1995: 2. lesbisch-tuntige Kulturluftbrücke (Kleinkunstfestival) – Hamburg (B5, B-Movie-Kino, Stadtteilzentrum Motte)
1996: Szenische Lesung „Die Sehnsucht des Mr. Evening“ – Literaturhaus, Hamburg
1996: Eat-Art Performance „Mit Essen spielt man nicht, in Afrika hungern die Kinder“ – Schwule Baustelle, Hamburg
1996: Ton-Dia-Show „Es geschah im Herbst“
1999: Ton-Dia-Show „Gewässer des Grauens“
2000: Szenische Lesung „Das literarische Tuntlett – Zauber der Worthülse“ – B-Movie-Kino, Hamburg
2001: „Camp.ingperformance zwischen|räume“ – Hamburger Kunsthalle (Ausstellung „ein|räumen Arbeiten im Museum“)
2001: Szenische Lesung „Bunbury oder Der reine Ernst“ – MHC, Hamburg
2005: ADVENTure – Kulturelle Zimtsternschnuppen – Reihe, diverse Spielorte St. Pauli (Hamburg)
2009: Kunstperformance „Bilderpausen – Pausenbilder“ – Deichtorhallen, Hamburg (Herbert Tobias Ausstellung)
Seit 2022: regelmäßige Kunstführungen in Drag in den Hamburger Deichtorhallen und der Hamburger Kunsthalle
Lesungen, Literaturformate & Kunstperformances
Dieser Bereich zeigt die „anderen Bühnen“: szenische Lesungen, Literatur-Performances, Ton-Dia-Formate, Eat-Art, institutionelle Kunstkontexte – und kuratierte Reihen auf St. Pauli. Inhaltlich kippt das Performative hier oft in ein anderes Tempo: Sprache wird Material, der Vortrag wird Inszenierung, Bilder und Objekte werden Mitspieler. Gleichzeitig ist es ein Feld der Kollaboration und Kontextverschiebung: vom Literaturhaus bis zur Kunsthalle, vom Off-Kino bis zu Deichtorhallen.
Moderationen


1992 - 1995: Sommernachtsfestival, Uni Hamburg
2019: Releaseparty Schrottgrenze
2022 - 2025: Kasino Didine Talkshow im Theater Magdeburg
Seit 2022: regelmäßig das Straßenfest zum Hamburger CSD
Seit 2022: Krach & Getöse - Der Hamburger Musikpreis
2023: Hinz&Kunzt Jubiläums Gala
2024: Senatsempfang der Stadt Hamburg
2024: Verleihung des Jakob-Michael-Reinhold-Lenz-Preis der Stadt Jena
2024: "Que" Liedstadt Festival Hamburg
2024: Queer History Month, Hamburg
2025: Hamburger CSD Pride Night
2025: Erinnern an die queeren Opfer des NS, Hamburger Jüdische Gemeinde
2025: Hamburger AI Creator Awards (HAIC-Awards)
2025: 30 Jahre LSVD+
2025: Kulturelle Widerstandspartie Gorleben
2025: Trans*Day of Visibility Hamburg
2025: IDAHOBIT Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit
2025: Gründung Institut KI und Bühne, Magdeburg
Moderationen
Dieser Bereich zeigt Didines Moderations-Bühnen: Preisverleihungen, Festivals, Pride-Formate und diese Abende, an denen ein Raum erst durch Sprache zusammenkommt. Hier wird Moderation zur Haltung: präzise, humorvoll, verbindend – mit einem sicheren Gespür dafür, wann es Glanz braucht und wann Tiefe. Von Awardsshows und Musikfestivals bis zu CSD-Straßenfesten in verschiedenen Städten, Pride Nights, Versteigerungen und Live-Programmen aller Art. Immer geht es um Timing und Temperatur: Menschen sichtbar machen, Übergänge bauen, Energie halten – und aus vielen Stimmen einen gemeinsamen Moment formen.
Vorlesungen / Lectures


1994 (Uni Hamburg): Die Tunte- Krönung der Schöpfung?!
1999 (Uni Hamburg): Face-Credibility, das postkopernikanische Modell einer neuen Ramifikation - oder: das Feng Shui gegen eine differenzierte Millennium-Obturation? Eine ziemlich multiplexe Betrachtung
1999 (Uni Hamburg): Das Labyrinth als Sophrosyne in Zeiten der Dissipation. PI als dereliktische Lethe oder doch eine mandalitische Projektion des Delischen Problems? Kurz: die Tachyonen-Hakorette
2000 (Uni Kiel): Das Labyrinth als Sophrosyne in Zeiten der Dissipation. PI als dereliktische Lethe oder doch eine mandalitische Projektion des Delischen Problems? Kurz: die Tachyonen-Hakorette
2000 (Uni Hamburg): 3:BLAU
2001 (Uni Lüneburg): Das Labyrinth als Sophrosyne in Zeiten der Dissipation. PI als dereliktische Lethe oder doch eine mandalitische Projektion des Delischen Problems? Kurz: die Tachyonen-Hakorette
2001 (Uni Hamburg): Das Irrationale hinter dem Bewusstsein
2002 (Uni Hamburg): Kann eine queere Kalokagathie, angesichts der Salazität als Kalotte der Rhexis unserer Realitäten, mehr sein als eine ombrophobe Myrmekophile?
2002 (Uni Münster): Kann eine queere Kalokagathie, angesichts der Salazität als Kalotte der Rhexis unserer Realitäten, mehr sein als eine ombrophobe Myrmekophile?
2003 (Uni Hamburg): Identity Flux vs. Gravity
2003 (Uni Potsdam): Identity Flux vs. Gravity
2005 (Uni Hamburg): Die multi-dyadische Verfasstheit als Situation der Situationen, oder über die Extensionen des Individuums. Verluste und Gewinne im Reich der Ich-Definitionen: das Atmosphärische der Tunte.
2005 (Uni Hamburg): Einstein - Schiller – Pulaski Mit dem karnivoliktische Dreigestirn in ein normophobes Nimmerland? Ein ovotorisches Symposion mit calodenten Gästen.
2008 (Uni Hamburg): Moraline Apnoe oder Moral Insanity? (Q x P = GG) Inkohärente Inkunabel oder Wegweiser für wunderbare Wege aus der Welt? Persönliche Betrachtung einer Serviettenringtäuschung.
2010 (Uni Hamburg): Neuronen, Mesonen und Matronen – Die Götter im Nacken des Unbewussten. Überschminkungen der Lebenswahrnehmungen: Willensfreiheit als Verwischung in der Bran-Spin-Zeit-Unendlichkeit. Kurz: Die Bedeutung des Parallelwelt-Seins.
2010 (MHC, Hamburg): Das Zopf-Fetischisma: Möbius - oder Tüdelband? Das WiddeWiddeWitt-Prinzip in den Schriften Th. Ramiens. Der Weg in eine selbstbestimmte Zukunft?!
2011 (Uni Oldenburg): Neuronen, Mesonen und Matronen – Die Götter im Nacken des Unbewussten. Überschminkungen der Lebenswahrnehmungen: Willensfreiheit als Verwischung in der Unendlichkeit. Kurz: Die Bedeutung des Parallelwelt-Seins.
2011 (Uni Hamburg): Gödeln, Zopfen oder Wyniwycen? Sind wir chirales Porcelain in den Händen eines Alan Smithee? Mit der Torten Platt’schen Unschärfekonstanz ins unentdeckte Land. Oder: Gudrun und die Revolution!
2012 (Uni Hamburg): Authentizität vs. Karaoke. Mehr kontrafaktisches Unwissen für eine neue, sanskritische Kultur des hekubatischen Missverstehens. Oder: Der Weg ist der Weg!
2013 (Uni Hamburg): Die luminöse Topographie. Auf der Planche in Olims Apodyterium. Leukopoetische Ombragen für machulle Zeiten.
2013 (Tagung „Lasst uns die Welt erfinden“): Emulsionen des Begehbaren oder: Zarte Fermentationen des Devianten
2014 (Symposium, Oldenburg): Wir Mädels vom Schlimmenhof oder das Innere Apodyterium - Reflektionen über Topographien der HEIMAT
2015 (Uni Hamburg): Geriatriangulation oder die Helene-Fischer-Konstante – faltenlos-philosophische Welterkenntnis mit Hirnhyaluron (bekannt aus der Weltraumforschung!)
2015 (Uni Hamburg): „Die opaque Passage des Concreten. Elusiv oder lapidikol?“
2015 (Savannah College for Art & Design): My own private Apodyterium or „mental fracking“
2016 (Uni Hamburg): Von rheokrenen Culture Kleshas oder der feine Herr Camus beim Rumprousten.
2017 (Uni Hamburg): Oberflächlich betrachtet ... ... baden Sie gerade Ihre Hände darin. Das Vlotless-Paradigma: dark matters.
2018 (Uni Hamburg): Eine philosophische Pogatsche: Das Echo in der Matroschka oder Die parabasische Fermate.
2019 (Uni Hamburg): Das Umami wohldosierten Widerstands. Mondsucht oder Farðu veginn? Feiner Fug für hirnwunde Zeiten.
2022 (Uni Hamburg): HEIMAT. TUNTE. ROGGENBROT. - VOM HEIMWEHEN. EINE HANDREICHUNG FÜR MACHULLE ZEITEN.
2025 (Uni Hamburg): Träume, Zeiten, Friktionen: Mit dem radikalen Retikül und subversiver Solidarität zur blauen Lakune
2025 (Bundeskonferenz für
Erziehungsberatung e.V. Hamburg): Die Lust an Diversity.
2025 (Uni Hamburg): Queering Public: Meeting our Queer Ancestors in Hamburg and beyond.
2025 (Uni Hamburg): Queering the City: Urbane Stadträume und queere Subjektivitäten aus
historisch-kulturwissenschaftlicher Perspektive - Das Beispiel Hamburg St. Pauli
Vorlesungen
Die Vorlesungen sind ein eigenes Werk-Kontinuum: philosophisch, queer, wissenschaftsparodistisch, hochpoetisch und zugleich performativ. Titel werden zu Denklandschaften, Begriffe zu Kostümen, Logik zu Drag – und das Publikum wird in eine Welt aus Paradoxien, Gegen-Wahrheiten und begrifflichen Achterbahnen gezogen. Diese Reihe spannt sich von frühen Uni-Vorträgen (1994) über wiederkehrende Stationen in Hamburg bis zu Oldenburg, Münster, Kiel, Lüneburg, Potsdam sowie einem internationalen Auftritt (Savannah/SCAD).
Politische Aktionen / Interventionen


Tuntenspaziergang für die Hafenstrasse „Stöckelschuhe und Nahkampfschirme gemeinsam gegen Abrissbirne“ 1991 (Hamburg)
Einweihung der Walter-Sedlmeyer-Gedächtnisklappe 1991 (Uni HH, Mensa-Toilette)
Tunten und Besetzte Häuser .1991 (Hamburg, Café Tuc Tut & Hannover, Schwule Sau)
Tuntenspaziergang gegen Clause 25/28 „Tortenheber – Sahnesteif…“ 1991 (Hamburg, Britisches Konsulat)
Gründung der IAWQ (International Association for Worldwide Queenism) 1992 (Göttingen, Waldschlösschen)
Gründung der Blasenden Schwesternschaft Tuntonia zu Hammaburg 1992 (Hamburg, Uni HH)
Organisation und Durchführung des Ersten Internationalen Tuntenkongresses 1992 (Hamburg, B5 & Schwule Baustelle)
Tunten-Block auf der Anti-Friedel-Gütt-Demo 1993, Hamburg
Tunten-Workshop „Entdecke Deinen T-Punkt!“ (Europäisches schwul-lesbisches Jugendtreffen) 1993 (Hamburg & Braunschweig)
NDR Themenabend „Politische Satire im Fernsehen“ 1995 (Hamburg)
Schönheitsberatung im Auftrag der Demokratie 1997 (Hamburg, Imperial-Theater)
Politik in Hamburg 2001 (Hamburg, FSK-Radio)
Erste Internationale Hamburger Tunten-Olympiade „Gegen Sch(r)ill – für Respekt!“ 2003 (Hamburg, Rote Flora)
Politische Aktionen / Interventionen
Hier liegt die aktivistische und community-organisierende Linie: Tunten-Spaziergänge, Protestformen, Gründungen, Kongresse, Demos, Workshops, satirische Interventionen und öffentliche Aktionen – stark verankert in frühen 1990er Kämpfen (Hafenstraße, internationale Vernetzung, Clause 25/28) und mit einem deutlichen Schwerpunkt auf queerfeministischer Selbstermächtigung durch Sichtbarkeit, Humor, Unverschämtheit und Strukturaufbau. Dieser Bereich zeigt: Performance war nie nur Bühne, sondern auch Werkzeug – gegen Abrissbirne, gegen Repression, gegen Angst, für Gemeinschaft.
HIQFF - Hamburg International Queer Film Festival


Moderation der Preisverleihung: 1996, 1997
Eröffnungsmoderationen: 1999, 2000, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019
Festivalformate / Rahmenprogramm:
1996: Benefiz-Lotterie
2003: Karaoke Party
2004–2011: Bei Kreischbergers – Das Talk-Sofa
TV-Beiträge („Hello Pretty Pretty“, TV-Magazin der Lesbisch-Schwulen Filmtage): 1996–2001
Rubriken u.a.: Mittagstisches-Besuch, Pretty Patrol, Horizontal, Intensiv, Franzbrötchen-Report, Aboriginal, Bronchial
HIQFF
Das Hamburg International Queer Film Festival ist ein Langzeit-Zuhause: als Moderator*in, Host, Programmfigur, Formatentwickler*in und Mediengesicht. Hier geht es um queer Öffentlichkeit: Eröffnungen, Preisverleihungen, Talks, Partyformate, Benefiz – und TV-Beiträge, die Festival-Kultur dokumentieren und zugleich performativ erweitern. Diese Arbeit zeigt Kontinuität, Community-Bindung und eine besondere Kompetenz: Räume zu öffnen, Publikum zu verbinden, Glamour und Haltung in dieselbe Geste zu legen.
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